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Fragen und Antworten

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Das Unternehmen

Wann wurde die SAP gegründet?

1972 gründen fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter das Unternehmen SAP Systemanalyse und Programmentwicklung. Das Unternehmen, zunächst in der Rechtsform des bürgerlichen Rechts, hat seinen Sitz in Weinheim, das Büro wird in Mannheim eröffnet; vor allem aber sind die fünf Gründer in den Rechenzentren der ersten Kunden & darunter die deutsche ICI in Östringen & anzutreffen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Geschichte der SAP

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Was bedeuten die Buchstaben S - A - P?

Die Buchstaben stehen für Systeme, Anwendungen und Produkte in der
Datenverarbeitung.

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Was ist die Vision und die Mission der SAP?

Die Welt erlebt zurzeit einen beispiellosen Wandel. Tatsächlich sind sich Experten aus allen Branchen einig, dass sich in der neuen digitalen Wirtschaft nur die anpassungsfähigsten Unternehmen durchsetzen. SAP schafft alle Voraussetzungen für Unternehmen, um den digitalen Wandel zu meistern. Dabei halten wir an unserer Vision fest: Wir helfen, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern.

Inzwischen hat sich die Komplexität zu einem gewaltigen Problem entwickelt, das der digitalen Transformation und Innovation im Wege steht. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Komplexität zu meistern, und verhelfen ihnen zu mehr Einfachheit. So ist „Run Simple“ das Leitprinzip für unser Handeln und die Voraussetzung dafür, dass unsere Kunden sich zu digitalen Unternehmen entwickeln können. Wir bieten die Voraussetzungen, die notwendig sind, um diesen Wandel zu unterstützen – unsere mehr als 40-jährige Erfahrung als führender Anbieter von Unternehmenssoftware, unsere Lösungen und Services und unsere globale Präsenz mit 300.000 Kunden in 25 verschiedenen Branchen und Tausenden von Partnerunternehmen weltweit.

Unsere digitale Strategie beruht auf zwei wesentlichen Säulen: unserem SAP-Cloud-Portfolio und der SAP-HANA-Plattform. Wir wollen DAS Cloud-Unternehmen powered by SAP HANA werden und in diesen Prozess auch unsere Kunden und deren Kunden einbeziehen.

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Was ist Ihr Ausblick für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2016?

Wir geben folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2016:

Im Zuge der weiterhin starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft erwartet die SAP, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­­Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 2,95 Mrd. € und 3,05 Mrd. € liegen werden (2015: 2,30 Mrd. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 33 %.

Das Unternehmen erwartet, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 6 % und 8 % zunehmen werden (2015: 17,23 Mrd. €).

Das Unternehmen erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 6,4 Mrd. € und 6,7 Mrd. € liegen wird (2015: 6,35 Mrd. €).

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Wie wird sich das SAP-Geschäft mittelfristig entwickeln?

Wie mit der Pressemitteilung vom 22. Januar 2016 kommuniziert, hebt die SAP ihre Ziele für 2017 an, um sowohl das aktuelle Wechselkursumfeld als auch die hervorragende Geschäftsentwicklung widerzuspiegeln.

Bei weiterhin stabilen Wechselkursen erwartet die SAP, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) 2017 in einer Spanne zwischen 3,8 Mrd. € und 4,0 Mrd. € liegen werden. Das obere Ende dieser Spanne entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 32 % von 2015 bis 2017. Die SAP geht davon aus, dass der Gesamtumsatz (Non-IFRS) 2017 in einer Spanne zwischen 23,0 Mrd. € und 23,5 Mrd. € liegen wird. Das Unternehmen erwartet, dass es ein Betriebsergebnis (Non-IFRS) im Jahr 2017 in einer Spanne zwischen 6,7 Mrd. € und 7,0 Mrd. € erreichen wird.

SAP erwartet weiterhin, dass durch das schnell wachsende Cloud-Geschäft und die zudem steigenden Supportumsätze der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz zunehmen wird. Aufgrund der derzeitigen Dynamik im Softwarelizenzgeschäft erwartet das Unternehmen, dass die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support sowie Softwaresupport in einer Spanne zwischen 63 % und 65 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2017 liegen wird.

Das Unternehmen rechnet weiter damit, dass die schnell wachsenden Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse bis 2017 fast die Höhe der Softwarelizenzerlöse erreichen und diese 2018 übersteigen werden. Das Cloud-Geschäft soll bis zu diesem Zeitpunkt eine Größenordnung erreicht haben, die ein schnelleres Wachstum des Betriebsergebnisses ermöglicht.

Das Unternehmen passt seine langfristigen Ambitionen für 2020 zu diesem Zeitpunkt nicht an. 2015 gab SAP die folgenden Ziele für 2020 bekannt:

Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 7,5 Mrd. € und 8,0 Mrd. €

Gesamtumsatz (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 26 Mrd. € und 28 Mrd. €

Betriebsergebnis (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 9,0 Mrd. €

Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz (definiert als die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support sowie Softwaresupport) in einer Spanne zwischen 70 % und 75 %.

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Planen Sie, organisch oder durch Akquisitionen zu wachsen?

Unsere Strategie sieht auch künftig vor allem organisches Wachstum vor. Wir werden weiter in unsere Produktentwicklung und in neue Technologien investieren, um unser Innovationstempo zu steigern und die Anzahl von Entwicklungsprojekten und Produktneuheiten zu erhöhen. Darüber hinaus werden wir durch strategische Akquisitionen weiter gezielt Technologien und Software erwerben, die unser breites Lösungsangebot ergänzen und uns helfen, strategische Märkte besser abzudecken. Dadurch wollen wir dem Wunsch unserer Kunden nach einfacheren Abläufen bestmöglich gerecht werden. Weitere Informationen finden Sie unter "Akquisitionen".

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Wie viele Mitarbeiter sind derzeit bei der SAP beschäftigt?

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigten wir umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte 76.986 Mitarbeiter weltweit (31. Dezember 2014: 74.406).

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Beteiligt die SAP ihre Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens?

Die SAP bietet ihren Mitarbeitern und Führungskräften verschiedene
Beteiligungsprogramme an.

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Wie sieht die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP aus?

Nachhaltigkeit ist ein Kernziel der SAP-Strategie und unterstützt uns bei unserem Auftrag, die Abläufe von Unternehmen weltweit und das Leben von Menschen zu verbessern. Für SAP bedeutet Nachhaltigkeit die ganzheitliche Steuerung unseres Unternehmens unter Berücksichtigung finanzieller, gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte. Ziel ist es dabei, wirtschaftliche Risiken zu mindern und Chancen zu nutzen, um eine höhere Profitabilität zu erreichen. Wie unser Integrierter Bericht 2014 zeigt, möchte SAP nicht nur ein umfassendes Bild über die Zusammenhänge zwischen unserer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistung geben. Mit dem Bericht kommen wir auch unserem Ziel einer nachhaltigen Unternehmensstrategie näher. Kern einer solchen Strategie ist es, Nachhaltigkeit von Beginn an in die Wertschöpfung für unsere Kunden zu verankern, das heißt durch die Software, die wir für Unternehmen weltweit entwickeln.

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Warum kann ich keinen gedruckten Geschäftsbericht mehr bestellen?

SAP als führendes Unternehmen digitaler Prägung hat auch für seine externe Berichterstattung den Weg von „Digital first“ gewählt. Dies unterstützt zusätzlich unsere Nachhaltigkeitsziele durch die Reduktion gedruckter Berichte. Aufgrund der umfangreichen Innovation im Online-Bericht haben wir uns entschlossen, nur noch für die Teilnehmer der Hauptversammlung eine reduzierte Auflage zu drucken.

Sobald diese vergriffen ist, steht der Bericht ausschließlich online und zum Download unter www.sapintegratedreport.de zur Verfügung.

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Wo kann ich aktuelle Unternehmens- und Finanznachrichten der SAP abfragen?

Aktuelle Nachrichten rund um SAP finden Sie auf der SAP-Webpage unter Investor Relations sowie auf den Presseseiten der SAP.

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Europäische Aktiengesellschaft (SE)

Was ist eine SE?

Bei der Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea, SE) handelt es sich um eine auf europäischem Recht gründende supranationale Rechtsform für Unternehmen im Gebiet der Europäischen Union.

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Warum wurde die SAP AG in eine SE umgewandelt?

Der Rechtsformwechsel von einer AG in eine SE sollte das Selbstverständnis von SAP als einem international ausgerichteten Unternehmen mit europäischen Wurzeln zum Ausdruck bringen. Der Auftritt als SE trägt dabei der wachsenden Bedeutung unserer europaweiten und internationalen Geschäftsaktivitäten Rechnung.

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Welche Vorteile bot die Umwandlung der SAP?

Die Rechtsform der SE bot die Möglichkeit, zusammen mit Vertretern der europäischen Belegschaft ein auf die Bedürfnisse des Unternehmens maßgeschneidertes Modell für die Beteiligung der Mitarbeiter zu entwickeln. Auf diese Weise konnten eine optimale Corporate-Governance-Struktur für die SAP und die optimale Arbeit der Gesellschaftsorgane gewährleistet werden. Die Möglichkeit, die Größe des Aufsichtsrats auf 18 Mitglieder begrenzen zu können, leistete dazu einen wichtigen Beitrag. Ohne den Formwechsel in die SE wäre demgegenüber mit Blick auf die Entwicklung der Zahl der inländischen Arbeitnehmer eine Vergrößerung auf einen 20-köpfigen Aufsichtsrat unausweichlich gewesen, was zu Lasten einer effektiven Arbeit im Aufsichtsrat gegangen wäre.

Ziel der SAP war eine Aufsichtsratsgröße von achtzehn Mitgliedern. Dies wurde in einer Vereinbarung der Unternehmensleitung mit den Vertretern der europäischen Mitarbeiter über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der SAP SE festgelegt. Zudem ist in der Beteiligungsvereinbarung vorgesehen, dass die Aktionäre die Möglichkeit haben, die Größe des Aufsichtsrats künftig (d.h. frühestens in der Hauptversammlung 2018, mit Wirkung ab der Hauptversammlung 2019) auf 12 Mitglieder zu reduzieren.

Selbstverständlich blieb die paritätische Besetzung des Aufsichtsrats aus Vertretern der Anteilseigner und Arbeitnehmer nach dem Formwechsel in die SE bestehen, so dass weiterhin die Hälfte der Mitglieder Arbeitnehmervertreter sind. Jedoch werden diese  nicht mehr ausschließlich – unmittelbar oder mittelbar – von den inländischen Arbeitnehmervertretern des SAP-Konzerns und den inländischen Gewerkschaften, sondern auch – unmittelbar oder mittelbar – unter Beteiligung der Arbeitnehmer und Gewerkschaften anderer Mitgliedstaaten der EU und der Vertragsstaaten des EWR bestimmt. Insofern bot die Rechtsform der SE die Chance, dass sich die Internationalität des Unternehmens nun stärker als früher auch auf der Seite der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat widerspiegelt.

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Wie lief die Umwandlung ab?

Voraussetzung war, dass die Hauptversammlung der Umwandlung auf der Grundlage des vom Vorstand vorgelegten Umwandlungsplans zustimmte und die Satzung der SAP SE genehmigte. Der erforderliche Zustimmungs- und Genehmigungsbeschluss wurde in der 27. Ordentlichen Hauptversammlung der SAP AG vom 21. Mai 2014 gefasst. Außerdem musste das Verfahren zur Beteiligung der Arbeitnehmer in der SE durchgeführt werden, das im Fall der SAP mit dem Abschluss einer Beteiligungsvereinbarung zwischen der Unternehmensleitung und Vertretern der Mitarbeiter aus ganz Europa endete. Die Umwandlung wurde mit ihrer Eintragung in das Handelsregister der Gesellschaft beim Amtsgericht Mannheim am 7. Juli 2014 wirksam.

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Wie werden die europäischen Mitarbeiter an Entscheidungen in der SAP SE beteiligt?

Im Rahmen der Umwandlung einer AG in eine SE musste das Unternehmen ein Verfahren über die Beteiligung der europäischen Arbeitnehmer in der SE durchführen. Dieses Verfahren führte zum Abschluss einer Beteiligungsvereinbarung, welche zum einen die Mitbestimmung der europäischen Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der SE und zum anderen das Verfahren zur Unterrichtung und Anhörung der europäischen Arbeitnehmer durch den SE-Betriebsrat regelt. Weitere Informationen über die Arbeitnehmer-Beteiligungsvereinbarung finden Sie hier.

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Was kostete die Umwandlung?

Die Kosten betrugen ca. 4 Mio. €.

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Welche gesellschaftsrechtlichen und bilanziellen Auswirkungen hatte die Umwandlung?

Die Umwandlung der SAP AG in eine SE hatte weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge. Durch den Formwechsel blieb die rechtliche und wirtschaftliche Identität der Gesellschaft gewahrt. Deshalb fand auch keine Vermögensübertragung statt. Das auf die SAP SE anzuwendende Recht entspricht in weiten Teilen dem auf eine deutsche Aktiengesellschaft anwendbaren Recht. Hinsichtlich des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts gelten für die SE die gleichen Regelungen wie für die AG.

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Was bedeutete die Umwandlung für die Aktionäre?

Die Anteilsverhältnisse der Aktionäre blieben durch die Umwandlung in eine SE unverändert. Sie behielten dieselbe Anzahl Aktien, die sie unmittelbar vor Wirksamwerden der Umwandlung an der SAP AG hielten. Auch der rechnerische Anteil jeder Stückaktie am Grundkapital blieb so erhalten, wie er unmittelbar vor Wirksamwerden der Umwandlung bestand. Hinsichtlich der Dividendenberechtigung der Aktionäre gibt es keinen Unterschied zwischen der SAP AG und der SAP SE. Ebenso entscheidet die Hauptversammlung auch weiterhin über die Verwendung des Bilanzgewinns.

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Welche steuerlichen Auswirkungen hatte die Umwandlung?

Die Umwandlung der Gesellschaft in eine SE erfolgte ertragsteuerneutral und löste weder deutsche Umsatzsteuer noch Grunderwerbsteuer aus. Auch führte die Umwandlung nicht zu einem steuerpflichtigen Gewinn oder steuerlich relevanten Verlust für die Aktionäre. Die SAP SE wird wie eine deutsche Kapitalgesellschaft behandelt und unterliegt wie bisher die SAP AG der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Veräußerungen von Aktien der SAP SE werden bei den Aktionären der SAP SE grundsätzlich wie Veräußerungen von Aktien der SAP AG behandelt, soweit sich das geltende Recht oder die tatsächlichen Verhältnisse nicht ändern. Gleiches gilt für Dividendenausschüttungen.

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Was bedeutete die Umwandlung für die Aktien und die Börsennotierung?

Die Umwandlung der SAP AG in die SAP SE hatte keine gravierenden Auswirkungen auf die Aktien der Gesellschaft und auf die Börsennotierung. Da der Formwechsel die rechtliche Identität der Gesellschaft unberührt ließ, wurden die Aktionäre der SAP AG mit der Umwandlung Aktionäre der SAP SE. Auch der Handel der SAP-Aktien an der Börse wurde durch die Umwandlung nicht beeinträchtigt. Wegen der Umfirmierung wurde lediglich die Notierung auf die neue Bezeichnung „SE“ umgestellt.

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Aktie

Wann ist die SAP an die Börse gegangen? Wie hoch war die erste Kursnotierung?

Der Börsengang der SAP erfolgte am 4. November 1988. Der erste Kurs wurde mit 753,06 DM (385,03 €) festgestellt. Die SAP American Depositary Receipts (ADR) sind seit dem 3. August 1998 an der New York Stock Exchange notiert.

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Wo sind die Aktien der SAP notiert und in welcher Form?

Aktien der SAP sind in Form von Stammaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, im elektronischen Handelssystem XETRA und an weiteren Regionalbörsen. In den USA sind die Aktien der SAP in Form von American Depositary Receipts (ADR) notiert. ADRs sind Hinterlegungsscheine nicht amerikanischer Aktien, die an den US-Börsen anstelle der Originalaktien gehandelt werden. Jeweils ein SAP ADR entspricht einer SAP-Stammaktie.

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Wie kann ich Aktien der SAP erwerben?

Die Aktien der SAP können Sie über Ihre Depotbank, einen Börsenmakler oder generell jede Institution kaufen, die solche "Brokerage"-Services anbietet. Sie benötigen dazu ein Wertpapierdepot, in welchem die Aktien verbucht werden können und erteilen Ihren Kaufauftrag dort, wo Ihr Depot geführt wird.

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In welchen Indizes ist die SAP vertreten?
Die Aktie der SAP ist seit dem 18. September 1995 im DAX 30 vertreten. Darüber hinaus ist sie vertreten im Prime All Share-Index, im CDAX, im HDAX, im Stoxx50 und im EuroStoxx50. Die aktuellen Gewichtungen finden Sie auf unserer Seite zur SAP Aktie.
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Welchen Nennwert haben Aktien der SAP?

Die Stammaktien der SAP sind mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 1998 nennwertlos.

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Wann wird die nächste Dividende gezahlt?

Die SAP zahlt einmal jährlich eine Dividende. Die Auszahlung erfolgt in der Regel am ersten Werktag nach der Hauptversammlung. Weitere Informationen über die SAP Dividende finden Sie unter Dividenden und Aktienrückkäufe.

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Wie hoch ist die Anzahl der ausstehenden Aktien?
Angaben zu den ausstehenden Aktien finden Sie unter Kenndaten zur Aktie.
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Kauft die SAP Aktien zurück?

Zurzeit haben wir keine konkreten Pläne für künftige Aktienrückkäufe. Weitere Informationen zu den Aktienrückkäufen der SAP sind im Internet veröffentlicht.

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Wie sieht die Aktionärsstruktur der SAP aus?

Einen Überblick über die Aktionärsstruktur finden Sie im Bereich Aktionärsstruktur.

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Wie hoch ist die Marktkapitalisierung der SAP?
Angaben zur Marktkapitalisierung finden Sie unter: Basisdaten zur Aktie.
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Wann war der erste Handelstag der SAP-Vorzugsaktien und wann wurden sie in SAP-Stammaktien gewandelt?

Vorzugsaktien der SAP wurden erstmals am 6. August 1990 gehandelt. Nach Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 3. Mai 2001 sind die Vorzugsaktien mit Eintrag in das Handelsregister am 18. Juni 2001 in Stammaktien umgewandelt worden. Weitere Informationen zur Umwandlung finden Sie im folgenden Bereich "Umwandlung der Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien"

Weitere Informationen zur Umwandlung finden Sie in der Pressemitteilung "SAP plant Vereinfachung der Kapitalstruktur"

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Zu welchem Zeitpunkt fanden Aktiensplits statt und mit welchem Verhältnis?

1990: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1:1,25

1994: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1995: Aktiensplit 1:10

2000: Aktiensplit 1:3

2006: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1:4

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Fremdkapital

Was ist ein Rating? Wie lautet das Rating der SAP?

Ein Rating ist die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen - deren sogenannte Bonität. Diese beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft eines Unternehmens, zukünftig seine Zins- sowie Tilgungsverbindlichkeiten termingerecht zu erfüllen.

SAP hat ein langfristiges Emittenten-Rating von “A2” (Moody’s) und “A” (Standard & Poor’s), beide mit Ausblick „stabil“.

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Warum besitzt die SAP ein Rating?

Bereits vor Erhalt des externen Ratings im September 2014 waren wir in der Lage, erfolgreiche Transaktionen zu sehr attraktiven Konditionen am Kapitalmarkt durchzuführen. Ein externes Rating gibt uns die Möglichkeit, den Zugang zu Investoren nochmals zu verbreitern, weitere Kapitalmarktinstrumente zu emitieren sowie optimal von unserer hohen Kreditwürdigkeit zu profitieren. Darüber hinaus versorgt es Investoren, Kunden und Lieferanten mit einem unabhängigen Urteil bzgl. SAPs Stärke und Stabilität als Geschäftspartner.

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Können Sie kurz Ihre Vorgehensweise bei der Finanzierung Ihrer Geschäftsbereiche bzw. Tochtergesellschaften beschreiben?

Wir verfügen über ein zentrales Finanzmanagement, d.h. Finanzmittel sollen soweit wie möglich zentral beschafft und angelegt werden. Deshalb werden Tochtergesellschaften entsprechend ihrem Bedarf über konzerninterne Darlehen und/oder Cash Pooling Vereinbarungen finanziert.

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Welche Rolle spielen Kapitalstrukturüberlegungen / - optimierungen bei Ihrer künftigen Finanzierungsstrategie?

Für SAP hat Liquidität höchste Priorität. Wir sind uns darüber bewusst, dass eine optimierte Kapitalstruktur mit einer etwas höheren Verschuldung möglicherweise eine leichte Reduzierung der Kapitalkosten bedeuten würde. Gerade im aktuellen Umfeld ist uns eine angemessene Liquiditätsausstattung bei weiterhin moderater Brutto-Verschuldung allerdings wichtiger. Zudem sind wir als Unternehmen, welches in einem Wachstumsmarkt tätig ist, darauf angewiesen, jederzeit Zugang zum Fremdkapitalmarkt zu haben, um aufkommende Wachstumschancen wahrnehmen zu können.

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Können Sie uns etwas zu Ihrem Bank Relationship Management sagen?

Die Bankenpolitik der SAP zielt auf eine langfristige und beidseitig vorteilhafte Geschäftsbeziehung. Bankpartner, die uns mit signifikanten Kreditbeträgen zur Verfügung stehen, bilden unsere Kernbankengruppe. Innerhalb dieser Gruppe verteilen wir das Treasury-relevante Bankgeschäft auf einer kompetitiven Basis. Wir berücksichtigen dabei auch die jeweiligen Kernkompetenzen und –fähigkeiten der einzelnen Banken.

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Wie überwachen Sie die Bonität Ihrer Geschäftspartner im Bankenbereich?

Neben der Ratingeinstufung sehen wir uns täglich die Entwicklung der CDS (Credit Default Swap) Spreads sowie der Aktienkurse unserer Banken an. Außerdem haben wir für jeden Geschäftspartner ein Kontrahentenlimit vergeben. Des Weiteren haben wir einen klar definierten Notfallplan, welcher im Falle plötzlicher und signifikanter Verschlechterungen der Kreditwürdigkeit unserer Geschäftspartner spezifische Maßnahmen vorschreibt.

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In welcher Höhe bestehen Kreditlinien?

Wir verfügen derzeit über eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mrd. € mit Laufzeit bis November 2020. Die Kreditlinie umfasst 27 Banken und stärkt unsere finanzielle Flexibilität. Sie kann für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden und ergänzt unsere bestehenden bilateralen Kreditlinien. Wir haben die Kreditlinie bisher nicht in Anspruch genommen und beabsichtigen dies aktuell auch nicht zu tun. Zusätzlich verfügte die SAP SE zum 31.12.2015 über bilaterale Kreditlinien in Höhe von 471 Mio. €. Zum 31. Dezember 2015 lag keine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch die SAP SE oder durch eine ihrer Tochtergesellschaften vor.

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Was bedeuten die Turbulenzen an den Finanzmärkten (z.B. Euro-Krise) für die Liquiditätssteuerung von SAP?

Wir haben unsere Liquidität zu sehr großen Teilen bei der SAP SE zentralisiert. Die Liquidität ist auf eine große Anzahl von Geschäftspartnern verteilt und nahezu vollständig im kurzfristigen Bereich angelegt. Die Liquiditätsreserve besitzt für SAP eine hohe Priorität. Wir verfügen über eine tagesaktuelle Übersicht der Konzernliquidität und verfolgen einen sehr konservativen Ansatz auf der Geldanlageseite, durch ausschließlichen Einsatz von „Standard Instruments“ und kurzen Laufzeiten.

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Rechnungslegung

Welche Rechnungslegungsstandards wendet SAP bei der Ermittlung des Jahresabschlusses an?

Die SAP erstellt ihren Konzernabschluss seit 2008 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Neben den zahlreichen Erläuterungen, die nach IFRS erforderlich sind, weist der Konzernanhang eine Vielzahl freiwilliger Zusatzangaben aus.

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In welcher Währung veröffentlicht die SAP ihre Ergebnisse?

Da die SAP ein europäisches Unternehmen ist, erfolgt die Rechnungslegung in Euro.

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Im ersten Quartal 2015 hat die SAP ihre Segmentberichterstattung geändert, warum?

Nachdem wir am 4. Dezember 2014 die Übernahme von Concur abschlossen, gaben wir im ersten Quartal 2015 die Zusammenlegung aller SAP-Netzwerklösungen (insbesondere die zugekauften Aktivitäten von Concur als auch die zuvor erworbenen Aktivitäten von Ariba und Fieldglass) zum SAP-Geschäftsnetzwerk bekannt. Damit schufen wir ein Netzwerk der Netzwerke, das die Bezugsquellenfindung und Beschaffung sowie das Reise- und Reisekostenmanagement umfasst.

Unser neues SAP-Geschäftsnetzwerk bildet sowohl ein Geschäftssegment als auch ein berichtspflichtiges Segment nach IFRS 8.

Seit dem ersten Quartal 2015 haben wir somit zwei Geschäftssegmente: Anwendungen, Technologie & Services und SAP-Geschäftsnetzwerke. Auf Basis dieser beiden Komponenten der SAP beurteilt unser Vorstand, der für die Bewertung der Ertragslage des Unternehmens und die Allokation der Ressourcen verantwortlich ist, regelmäßig die Geschäftstätigkeit.

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Cloud-Berichterstattung

Welches sind die wichtigsten Berichtskennzahlen der SAP im Cloud-Bereich, wie sind sie definiert und wie werden sie berechnet?

Die Grundlage für die meisten unserer Cloud-Kennzahlen sind die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und –Support (Non-IFRS) und die cloud-basierten Beratungs- und sonstigen Serviceerlöse (Non-IFRS). Diese beiden Umsatzangaben können direkt der Gewinn- und Verlustrechnung entnommen werden. Hinzu kommen die abgegrenzten Umsätze auf Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS), die einen Teil der gesamten passiven Rechnungsabgrenzungsposten (Non-IFRS) der Bilanz darstellen.

Zusätzlich betrachten wir auch die Kennzahl New Cloud Bookings. Die Kennzahl gibt den zugesagten Auftragseingang für Angebote wieder, die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse generieren und von Neukunden sowie aus Folgekäufen von Bestandskunden stammen. Sie ist somit ein Indikator für den cloudbezogenen Vertriebserfolg in einem Zeitraum und für gesicherte künftige Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse. Wir konzentrieren uns in erster Linie auf den durchschnittlichen Vertragswert der Kennzahl New Cloud Bookings, der bei Mehrjahresverträgen auf ein Jahr umgerechnet wird. Darüber hinaus betrachten wir auch den Gesamtvertragswert der Kennzahl New Cloud Bookings, der die gesamten zugesagten Auftragseingangswerte, unabhängig von der Vertragsdauer, wiedergibt. Für diese Auftragseingangs-Kennzahlen gibt es keine entsprechenden IFRS-Kennzahlen.

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Was ist Netzwerk-Umsatz?

Obwohl der Umsatz aus dem Handelsnetzwerk in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen mit dem sonstigen Cloud-Umsatz unter den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support verbucht wird, gibt es zwei wichtige Kennzahlen, die das Netzwerk-Geschäft charakterisieren: Wir berichten die Anzahl an das cloudbasierte Handelsnetzwerk angeschlossener Unternehmen sowie das Auftragsvolumen, das über das Handelsnetzwerk in den vorangegangenen 12 Monaten gehandelt wurde.

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Non-IFRS

Warum berichtet SAP Non-IFRS Ergebnisse?

Die SAP veröffentlicht ihren Finanzabschluss gemäß IFRS und stellt zusätzlich bestimmte Kennzahlen auf Non-IFRS-Basis zu Verfügung. Einige Non-IFRS-Kennzahlen – wie Non-IFRS-Umsatz,
Non-IFRS-Betriebsergebnis und Non-IFRS-Operative Marge – stellen wir sowohl auf Nominalbasis (wie berichtet) als auch auf währungsbereinigter Basis dar.

Mehr erfahren (PDF)

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XBRL

Was ist XBRL?

XBRL (eXtensible Business Reporting Language) ist eine XML-basierte Computersprache für die elektronische Übermittlung von Finanz- und Geschäftsdaten. Es handelt es sich um einen offenen Standard für Finanzberichte, bei dem jede einzelne Position mit einem individuellen maschinenlesbaren Etikett („Tag“) versehen wird. Diese eindeutige Identifizierung einzelner Werte oder Kennzahlen eines Finanzberichts bildet die Grundlage dafür, Finanzdaten automatisch aus Datenquellen zu extrahieren und zu übermitteln. XBRL ist kein Rechnungslegungsstandard, sondern bietet eine standardisierte Sprache für die Beschreibung von Geschäfts- und Finanzdaten. Die XBRL-Daten können von jeder Software gelesen werden, die über ein entsprechendes Werkzeug – einen XBRL-Prozessor – verfügt, und zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden.

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Welche XBRL-Informationen legen wir vor?

Aufgrund unserer Börsennotierung in den USA legen wir IFRS-Abschlüsse nach den Bestimmungen der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vor. Diese wird in Zukunft voraussichtlich die Vorlage des Jahresberichts Form 20-F im XBRL-Format fordern. Die SAP hat sich jedoch freiwillig entschieden, ihre Finanzberichte seit dem Berichtsjahr 2009im XBRL-Format zu veröffentlichen.

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Wie wurde die XBRL-Datei erstellt?

Die XBRL-Datei wurde mithilfe der Anwendung SAP Disclosure Management erstellt. Weiterführende Informationen zu diesem Produkt finden Sie unter www.sap.com/epm

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Welche XBRL-Taxonomien verwenden wir?

Die für XBRL-Daten verwendeten Tags sind in sogenannten Taxonomien beschrieben. Taxonomien definieren die für einzelne Positionen (zum Beispiel „Erlöse“) verwendeten Tags, ihre Attribute und ihre Beziehungen untereinander. Für die Erstellung der XBRL Daten verwenden wir jeweils die aktuellste verfügbare XBRL-Taxonomie des IASB.

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Wie kann man XBRL-Dateien lesbar darstellen?

Um XBRL-Daten in einem lesbaren Format anzuzeigen, müssen die Dateien in einen XBRL-Viewer geladen werden. Solche Viewer sind kostenlos erhältlich, beispielsweise auf der Website der SEC. Als Service für unsere Leser stellen wir eine HTML-Version unserer XBRL-Dateien bereit, die mit einem XBRL-Viewer erstellt wurden.

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Währungseinflüsse

Warum verwendet SAP währungsbereinigte Kennzahlen für den Periodenvergleich?

Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderungen geben Umsatzzahlen auf Basis von IFRS zwar Aufschluss. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet würden.

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Wie berechnet die SAP währungsbereinigte Kennzahlen?

Um aus unseren IFRS-Kennzahlen währungsbereinigte Non-IFRS-Kennzahlen abzuleiten, sind zwei Schritte erforderlich:

Schritt 1: Zunächst werden die IFRS-Kennzahlen um bestimmte Effekte bereinigt. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen auf unserer Website www.sap.de/investor. Das Ergebnis dieses ersten Schrittes sind die Non-IFRS-Kennzahlen.

Schritt 2: Danach werden die Non-IFRS-Kennzahlen um Währungseffekte bereinigt. Daraus resultieren die währungsbereinigten Non-IFRS-Kennzahlen.Eine Bereinigung um Währungseffekte erreichen wir, indem wir Fremdwährungen nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des gleichen Vorjahreszeitraums (z. B. Quartal) umrechnen.

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Warum gibt SAP den Jahresausblick auf Basis währungsbereinigter Zahlen?

Der Ausblick zu Umsatz und Ergebnis, den die SAP jährlich veröffentlicht, basiert auf währungsbereinigten Non-IFRS-Kennzahlen. Grund ist unsere interne Berichterstattung, die auf diesen Werten beruht. Darüber hinaus verwenden wir währungsbereinigte Angaben, da Währungseffekte außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. So vermeiden wir häufige Anpassungen unseres Jahresausblicks aufgrund von Währungsschwankungen.

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Hauptversammlung

Wann findet die nächste Hauptversammlung statt?

Sämtliche Finanztermine der SAP finden Sie hier.

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Wo finde ich nähere Informationen zu den SAP Hauptversammlungen?

Nähere Informationen zu den SAP-Hauptversammlungen finden Sie im Bereich “Corporate Governance”.

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Produkte und Märkte

Welche Produkte, Lösungen und Dienstleistungen bietet die SAP?

Als weltweit führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Cloud-Anbieter mit der höchsten Nutzeranzahl, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen jeder Größe und Branche bei der Optimierung ihrer Abläufe zu unterstützen - gleich ob sie sich für Cloud- oder für On-Premise-Lösungen entscheiden. Menschen und Organisationen können mit unserer Software effizienter zusammenarbeiten und geschäftliche Informationen effektiver für sich nutzen – um damit ihre Wettbewerbsposition nachhaltig zu sichern. 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Lösungen und Services. Zusätzlich finden Sie einen Überblick über unsere Produkte, Forschung und Entwicklung und Services auch in unserem Integrierten Bericht.

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Was ist SAP HANA?

SAP HANA ist unsere Plattform für In-Memory-Computing.

Sie vereint Datenbank-, Daten- und Anwendungsverarbeitungs- sowie Integrationsservices und ist in der Lage, sowohl die Nutzung von Anwendungen als auch die gesamte IT-Landschaft zu vereinfachen.

Unternehmen können jetzt ihren gesamten Speicherbedarf senken, den Systemdurchsatz steigern und die Datenverarbeitung sowie den Betrieb der Systeme vereinfachen.

Deshalb haben wir SAP HANA von einer Datenbank zu einer kompletten Geschäftsplattform weiterentwickelt, die künftig die Basis unserer Produkte bilden wird.

Darüber hinaus stellt sie erweiterte Funktionen wie vorausschauende Analysen auf derselben Architektur zur Verfügung. So vereinfacht SAP HANA die Anwendungsentwicklung und die Verarbeitung großer strukturierter und unstrukturierter Datenmengen.

SAP HANA ist unsere Plattform für In-Memory-Computing. Einen Überblick finden Sie hier: http://hana.sap.com/abouthana.html

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Was ist „Cloud-Computing“?

Cloud-Computing ist der Oberbegriff für flexible IT-Services wie Speicherkapazitäten, Rechenleistung, Entwicklungsumgebungen und Anwendungen, die Privatkunden und Unternehmen über das Internet oder per Hosting nutzen können. Der Zugriff auf die Services erfolgt bei Bedarf „in the cloud“, also über das Internet, sodass keine eigenen IT-Ressourcen mehr im Unternehmen erforderlich sind.

Einen Überblick finden Sie hier: http://www.sap.com/germany/solutions/technology/cloud/index.epx

Mehr Informationen darüber, wie wir über unsere Geschäftsentwicklung im Cloud-Geschäft berichten, finden Sie bei den Fragen und Antworten zum Thema Rechnungslegung.

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Wie viel Umsatz macht die SAP mit ihren wichtigsten Lösungen?

SAP veröffentlicht keine Umsatzaufteilung nach Produkten.

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Wo werden SAP-Lösungen entwickelt?

Nahezu alle unsere Softwareprodukte werden in unseren 15 SAP Labs entwickelt, die auf 13 Länder weltweit verteilt sind. Dieses globale Netz eröffnet uns auf der ganzen Welt Zugang zu hoch qualifizierten Fachkräften sowie zu den großen High-Tech-Regionen und dynamischen und vielfältigen Start-up-Zentren. Darüber hinaus bietet es uns die Möglichkeit, mit führenden Universitäten rund um den Globus zusammenzuarbeiten. Wir können dadurch Trends in den verschiedenen Regionen aufgreifen und den speziellen Anforderungen unserer dort ansässigen Kunden Rechnung tragen. Dies gibt uns einen klaren strategischen Vorteil für die Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Services.

Mehr Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier:

http://www.sap.com/corporate/en/company/innovation/sap-labs.html

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Wie viel wendet die SAP jährlich für Forschung und Entwicklung auf?

2015 betrugen unsere Forschungs- und Entwicklungskosten (IFRS) 2.845 Mio. € und stiegen damit gegenüber dem Vorjahr (2.331 Mio. €) um 515 Mio. € an. Die Forschungs- und Entwicklungsquote, also der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten am Gesamtumsatz, betrug 2015 13,7 % (2014: 13,3 %). Die Forschungsintensität, also der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten (Non-IFRS) an den operativen Aufwendungen, hat sich gegenüber dem Vorjahr von 18,5 % auf 18,3 % leicht verringert.

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Was ist SAP S/4HANA?

Als Anwendungssuite der neuen Generation hilft SAP S/4HANA unseren Kunden dabei, die Kernabläufe in ihrem Unternehmen auf die digitale Wirtschaft auszurichten.

Mit SAP S/4HANA sind die Entwicklung, Nutzung und der Betrieb von Anwendungen wesentlich einfacher geworden. Die Suite unterstützt wichtige branchenspezifische Echtzeitprozesse für Unternehmen und Geschäftsbereiche.

Unternehmen sind nun in der Lage, Abläufe über ihre wichtigsten Funktionsbereiche hinweg durchgängig zu gestalten und ihre zentralen Geschäftsprozesse mit ihren wichtigsten operativen Tätigkeiten zu verknüpfen – vom Logistik- bis zum Personalmanagement.

Mit SAP S/4HANA erhalten sie eine komplette Geschäftsplattform, um ihr Geschäft neu zu denken und  eigene zukunftsweisende Produkte und Services zu entwickeln, die für  die digitale Wirtschaft unerlässlich sind.

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Was ist die SAP HANA Cloud Platform?

SAP HANA Cloud Platform ist unser strategisches Platform-as-a-Service- Angebot.

Mit der benutzerfreundlichen und flexiblen Cloud-Plattform können unsere Kunden und Partner Anwendungen und Services in der Cloud entwickeln, erweitern, betreiben und verkaufen. Das Angebot umfasst Infrastruktur, Daten, Speicherplatz sowie verschiedene Services für Plattformen und Anwendungserweiterungen.

Die SAP HANA Cloud Platform unterstützt auch die Anbindung von SAP-Lösungen, beispielsweise von On-Premise-Software wie der SAP Business Suite oder Software-as-a-Service-Angeboten wie den SAP-SuccessFactors-Lösungen.

Weitere Informationen siehe: https://hcp.sap.com/index.html

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Warum investiert SAP in Geschäftsnetzwerke?

In der stark vernetzten Geschäftswelt von heute verändert sich die Interaktion von Unternehmen mit ihrer Außenwelt von Grund auf. Mit unseren Geschäftsnetzwerken wollen wir diese Entwicklung maßgeblich unterstützen. Die Netzwerke ermöglichen Innovationen in wichtigen Bereichen, die die Kernaktivitäten von Unternehmen betreffen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dem riesigen weltweiten Netzwerk aus Partnern, Lieferanten und Dienstleistungen hervorragende Lösungen zur Verfügung zu stellen, die die Anforderungen einzelner Unternehmensbereiche erfüllen – und zwar mit nur wenigen Klicks. Unsere Lösungen für Geschäftsnetzwerke bieten weit mehr als nur Automatisierung. Sie ermöglichen neue Prozesse und damit bessere Ergebnisse, die für Kunden zusätzlichen Mehrwert schaffen.

http://go.sap.com/germany/solution/business-networks.html

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Nachhaltigkeit

Was ist die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP?

SAP versteht Nachhaltigkeit als ganzheitliche Steuerung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Risiken und Chancen mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Daher will die SAP keine separate Nachhaltigkeitsstrategie, sondern Nachhaltigkeit vollständig in ihre Strategie und ihr Geschäftsmodell integrieren und somit eine nachhaltige Unternehmensstrategie gestalten.

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Welche Lösungen bietet SAP im Bereich Nachhaltigkeit?

Mit den Lösungen von SAP können die Abläufe in der weltweiten Wirtschaft effizienter und nachhaltiger gestaltet werden, und so einen positiven wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Einfluss auf die Welt bewirken, und den Alltag von Milliarden Menschen tagtäglich beeinflussen. Mit einem umfassenden Portfolio von Lösungen für das Energiemanagement, den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz trägt die SAP zu einer nachhaltigen Unternehmensführung ihrer Kunden bei. Insbesondere ermöglichen die Lösungen von SAP Unternehmen aller Größen, ihre kurz- und langfristige Ertragskraft durch die ganzheitliche Steuerung wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen zu steigern.

Weitere Informationen zu unseren Lösungen finden Sie unter http://www.sap.com/germany/solution/lob/sustainability.html.

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Was ist integrierte Berichterstattung (Integrated Reporting) und wie beteiligt sich SAP daran?

Der International Integrated Reporting Council (IIRC, http://www.theiirc.org/) definiert integrierte Berichterstattung als einen Prozess, an dessen Ende die Kommunikation über die Wertschöpfung eines Unternehmens über die Zeit hinweg steht; diese Kommunikation erfolgt in der Regel über einen periodisch erscheinenden „Integrierten Bericht“. Ein integrierter Bericht ist eine kompakte Darstellung der Strategie, Governance, Leistungen und Prognosen eines Unternehmens, die über einen kurzen, mittleren aber auch langen Zeitraum hinweg zu Wertschöpfung führen. SAP ist Mitglied des IIRC Pilotprojektes und veröffentlichte im März 2016 den Integrierten Bericht 2015 – den vierten Bericht in integrierter Form – unter www.sapintegratedreport.de.

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Was ist der Mitarbeiterengagement-Index?

Das Mitarbeiterengagement ist Ausdruck für die Motivation und Loyalität unserer Mitarbeiter, ihren Stolz auf unser Unternehmen und ihre Identifikation mit der SAP. Der Index wird mithilfe unserer Mitarbeiterumfragen ermittelt. Neben Wachstum, Profitabilität und Kundentreue ist das Mitarbeiterengagement auch in Zukunft eines der vier strategischen Ziele der SAP. 2015 erreichten wir einen Mitarbeiterengagement-Index von 81 %. Im Vorjahr lag der Wert bei 79 %. Wir sind fest entschlossen, hier bis zum Jahr 2016 einen Wert von 82 % zu erreichen.Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Mitarbeiter und Gesellschaftliches Engagement veröffentlicht.

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Wie berücksichtigt SAP das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Cloud Strategie?

SAP hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 auf das Niveau des Jahres 2000 zu senken. Seit 2014 deckt die SAP den Energiebedarf all ihrer Rechenzentren und Gebäude mit Strom aus hundertprozentig erneuerbaren Energieträgern. Dies trägt im Zuge der Weiterentwicklung des SAP-Cloud-Geschäfts dazu bei, den CO2-Ausstoß des Unternehmens zu verringern. Auch die Emissionen, die bisher bei Kunden durch den Betrieb von SAP-Software in deren Rechenzentren entstanden sind, werden durch die Verlagerung der Kundensysteme in die „grüne Cloud“ der SAP wirkungsvoll neutralisiert. Zusammen mit dem CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) haben wir strenge Qualitätsrichtlinien für den Einkauf von Grünstromzertifikaten entwickelt. In diesen Richtlinien ist zum einen geregelt, aus welchen erneuerbaren Quellen dieser grüne Strom stammen darf (Solarenergie, Wasser- und Windkraft, Biogas und Erdwärme; Biomasse ist als Energiequelle nur zulässig, wenn sie nicht mit Abholzung verbunden ist). Zum anderen geben die Richtlinien vor, dass der Strom nicht in Anlagen erzeugt werden darf, die älter als zehn Jahre sind. Darüber hinaus haben wir zur weiteren Senkung unserer Emissionen die „SAP E-Fleet“-Initiative gestartet. Damit sollen bis 2020 20 % unserer Dienstwagen auf Elektromobilität umgestellt werden. Wie bereits in unseren Gebäuden und Rechenzentren setzen wir auch bei den Elektroautos zu 100 % auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen veröffentlicht.

In 2015 haben wir Netto-Emissionen von 455 Kilotonnen CO2 veröffentlicht, eine Reduktion von ca. 9% zum Vorjahr.

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Welche globalen Richtlinien und Maßnahmen hat SAP für die Vermeidung von Korruption?

In unserem Compliance-Management-System sind alle Richtlinien und Praktiken für ethisches Geschäftsverhalten ausführlich beschrieben. In unseren Richtlinien ist klar geregelt, welche Erwartungen wir an das Verhalten unserer Führungskräfte, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner sowie an zentrale Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Lieferantenauswahl und Lohn- und Gehaltsabrechnung stellen. Darüber hinaus schulen wir unsere Mitarbeiter im Hinblick auf die Geschäftsgrundsätze der SAP, die Richtlinien zur Korruptionsbekämpfung, zum Kartellrecht und zu zahlreichen anderen Themen. Bei Verstößen gegen geltende Bestimmungen und Richtlinien ergreifen wir entsprechende Maßnahmen. Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Ethisches Geschäftsverhalten veröffentlicht.

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Wie ist Nachhaltigkeit bei SAP organisatorisch verankert?

Der Leitgedanke beim Aufbau unserer Nachhaltigkeitsorganisation war, dass Nachhaltigkeit in unsere bestehende Organisation und unser Kerngeschäft eingebettet sein muss. Mit dem integrierten Bericht und unserem Ansatz, die gegenseitige Verknüpfung unserer nicht-finanziellen und finanziellen Unternehmensleistung zu messen, verdeutlichen wir diesen Ansatz. In vielen Unternehmensbereichen haben wir bereits Experten für Nachhaltigkeit, zum Beispiel in den Bereichen Entwicklung, Finanzen, Kommunikation, Personalwesen, IT oder Gebäudemanagement. Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP, ist Sponsor für das Thema Nachhaltigkeit im Vorstand. Dadurch stellen wir sicher, dass ein Vorstandsmitglied sich dezidiert mit diesem wichtigen Thema befasst. Daniel Schmid ist Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) der SAP. Er und sein Team kümmern sich darum, dass Nachhaltigkeit weiter in die Kernprozesse und -aktivitäten der SAP eingebettet werden. Das Nachhaltigkeitsteam ist im Vorstandsbereich von Luka Mucic angesiedelt. Dieter Hässlein ist Chief Product Owner für Sustainability und EHS Lösungen und damit für die Innovationen innerhalb des Portfolios an nachhaltigen Lösungen verantwortlich. Er und sein Team sind Teil der Entwicklungsorganisation.

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Wie gewährleisten sie Datensicherheit und Datenschutz?

Sicherheit ist seit jeher ein sehr wichtiges Thema für unser Unternehmen wie auch für unsere Kunden. Wir haben deshalb Sicherheitsmechanismen in unseren Softwareentwicklungszyklus integriert, mit denen wir während des gesamten Entwicklungsprozesses eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie verfolgen.

Unsere Sicherheitsverfahren sind für den Rechenzentrumsbetrieb, die Softwareentwicklungsprozesse, das Kontinuitätsmanagement aller Geschäftsprozesse (Business Continuity) und das interne Kontrollsystem nach SOC 1 Typ II, SOC 2 Typ II, ISO 27001, ISO 22301 und BS 10012 zertifiziert.

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