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SAP: 44 Jahre Innovation

SAP: 44 Jahre Innovation

Im Jahre 1972 hatten fünf Unternehmer eine Vision für das Geschäftspotenzial der Technologie. Mit einem Kunden und einer Handvoll Mitarbeiter schlug die SAP einen Weg ein, der nicht nur die Welt der IT, sondern auch die Art und Weise, in der Unternehmen ihre Geschäfte abwickeln, verändern sollte.

Nun, mit 44 Jahren Erfahrung und ungefähr 300.000 Kunden, fangen wir erst richtig an. Mit einer erfolgreichen Bilanz von Innovationen und einer Vision, die sich über alle Veränderungen in der Wirtschaft und im IT-Bereich als richtig erwiesen hat, ist die SAP mehr als je von dem Entdeckergeist beflügelt, der ihre Gründer dazu inspiriert hat, die IT-Industrie für immer zu verändern.

Die Anfangsjahre

Der Traum von einer Verarbeitung in Echtzeit: eine Software, die eine direkte Datenverarbeitung zum benötigten Zeitpunkt ermöglicht und nicht nachts im Hintergrund ausgeführt werden muss.

1972

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Gründung

Im Jahr 1972 gründen fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter das Unternehmen „SAP Systemanalyse und Programmentwicklung“.

Nachtaktiv

Die Entwicklung der ersten Programme des jungen Unternehmens findet vor allem bei Nacht und am Wochenende statt.

Die Vision

Eine Standardanwendungssoftware für die Echtzeitverarbeitung.

Erste Erfolge

Bereits am Ende des ersten Geschäftsjahres beschäftigt die SAP neun Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 620.000 DM.

Verbindungen

Das Unternehmen, zunächst in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, hat seinen Sitz in Weinheim und eröffnet ein weiteres Büro in der Nähe von Mannheim. Vor allem aber sind die fünf Gründer in den Rechenzentren der ersten Kunden, darunter die deutsche Niederlassung von Imperial Chemical Industries (ICI) in Östringen, anzutreffen.

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1973

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Modularität

1973 wird die erste Finanzbuchhaltung, das System RF, fertiggestellt.
Sie bildet den Grundstein für die kontinuierliche Weiterentwicklung weiterer Softwaremodule des Systems, das später den Namen „SAP R/1“ trägt.

Neue Kunden

Weitere Kunden aus der Region nutzen die Software der SAP, darunter der Zigarettenhersteller Rothändle in Lahr und das Pharma-Unternehmen Knoll in Ludwigshafen. Für ihre Arbeit nutzt die SAP Rechner der IBM und das Betriebssystem DOS.

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1974

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Flexibel

1974 stellt die SAP ein erstes Mal ihre Flexibilität unter Beweis, als innerhalb von acht Wochen das System RF vom Betriebssystem DOS auf OS umgestellt wird.  

Kundenliste

Zweieinhalb Jahre nach der Gründung verzeichnet SAP bereits 40 Kunden auf der Referenzliste.

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1975

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Integration

1975 können Unternehmen mit SAP-Software auch den Einkauf, die Bestandsführung und die Rechnungsprüfung abdecken (System RM).

Markenzeichen

Zugleich wird ein Markenzeichen der SAP-Entwicklungen sichtbar – die
Integration aller Anwendungen des Unternehmens. Auf diese Weise gehen die Daten der Materialwirtschaft wertmäßig direkt in die Finanzbuchhaltung, sodass Rechnungsprüfung und Buchungen nun in einem Arbeitsgang erledigt werden können.

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1976

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Übertragung

1976 wird die SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der
.Datenverarbeitung als Assistenz- und Vertriebsunternehmen gegründet. Fünf Jahre später wird die Gesellschaft bürgerlichen Rechts aufgelöst, und es erfolgt eine Übertragung ihrer Rechte auf die SAP GmbH.

Wirtschaftliche Erfolge

Mit 25 Mitarbeitern wird ein Umsatz von 3,81 Millionen DM erzielt.

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1977

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Umzug

1977 wird der Firmensitz von Weinheim nach Walldorf verlegt. 

Erste Schritte ins Ausland

Zum ersten Mal installiert die SAP ihr System auch bei Kunden außerhalb von Deutschland. In Österreich entscheiden sich zwei Unternehmen für den Einsatz der SAP-Software.

Vertrieb

Die Neuorganisation des Unternehmens stärkt den aktiven Vertrieb.

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1978

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Erweiterung

1978 wird mit der Anlagenbuchhaltung ein weiteres Modul fertiggestellt und erfolgreich bei einem Pilotunternehmen installiert.

SAP spricht französisch

Der Landmaschinenhersteller John Deere beweist im gleichen Jahr, dass die SAP-Software auch international eingesetzt werden kann. In Eigenleistung erstellt das Mannheimer Unternehmen eine französische Version der Buchhaltung.

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1979

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Zentralisierung

SAP nimmt ihren ersten eigenen Server, einen Siemens 7738, in Betrieb. Bisher waren die Entwicklungsaktivitäten der SAP-Mitarbeiter auf die Rechenzentren regionaler Unternehmen, darunter ICI, Thermal, Knoll, Grünzweig+Hartmann und Freudenberg, verteilt.

Ein eigenes Zuhause

Noch befindet sich das erste „Rechenzentrum“ der SAP in angemieteten Räumen; der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt eines eigenen Gebäudes wurde jedoch bereits gemacht.

Technologiewechsel

Die intensive Auseinandersetzung mit dem Datenbank- und Dialogsteuerungssystem der IBM bildet den Auslöser für die Neukonzeption der SAP-Software und ebnet damit den Weg für R/2.

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1980

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Vereinigung

1980 bezieht die SAP das erste eigene Gebäude in der Max-Planck-Straße im Walldorfer Gewerbegebiet. Der Entwicklungsbereich mit mittlerweile 50 Bildschirmen ist jetzt endgültig unter einem Dach vereint.

Upgrade

Aufgestockt wird auch die DV-Infrastruktur. Zusätzlich zur vorhandenen Siemens 7738 wird noch eine IBM/370-148 installiert, die im gleichen Jahr allerdings gegen eine leistungsfähigere 4341 ausgetauscht wird. Dieses IBM-Modell besitzt einen Arbeitsspeicher von 4 MB.

Vergrößerung

Die Produktpalette wird ebenfalls vergrößert. Die Auftragsentwicklung RV erweitert die bisherige Software.

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Die Ära SAP R/2

Echtzeit in weiteren Geschäftsbereichen: SAP R/2: gebündelte Mainframe-Softwareanwendung führt Verarbeitung in Echtzeit aus und und integriert alle betriebswirtschaftlichen Funktionen eines Unternehmens.

1981

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Öffentlich

1981 erfolgt auf der IT-Messe Systems in München der erste Messeauftritt der SAP.

Stabil

Das System R/2 gewährleistet eine hohe Stabilität.

Leistung generiert Umsatz

Die wachsende Leistungsfähigkeit der Großrechner ermöglicht die Erweiterung der Kundenbasis auf ungefähr 200 Unternehmen.

Gemeinschaftliche Entwicklung

Gemeinsam mit den Kunden erweitert SAP die Produktpalette um die Fertigungssteuerung.

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1982

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Der zehnte Geburtstag

1982 feiert die SAP ihren zehnten Geburtstag. Mehr als 250 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten mit der SAP-Software. Die eigenen Räume sind bereits wieder zu klein; ein erster Erweiterungsbau wird in Rekordzeit errichtet.

Steigerung

SAP erzielt einen Umsatz von rund 24 Millionen DM. Die Mitarbeiterzahl erreicht die 100-er Marke. Etwa 96 % der Kunden verwenden die SAP-Software für die Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse.

Abschied

Ein Gründungsmitglied der SAP, Claus Wellenreuther, scheidet aus dem Unternehmen aus.

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1983

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Ausbau in allen Bereichen

Ein dritter Bauabschnitt ist notwendig, um Arbeitsplätze für die weiter hochschnellende Zahl der neuen Mitarbeiter zu schaffen.

Kennzahlen

Zur Jahresmitte beträgt die Mitarbeiterzahl 125. Im Geschäftsjahr wird ein Umsatz von rund 41 Millionen DM erreicht.

Vorreiter

Heraeus in Hanau ist der erste Kunde, bei dem die Produktionsplanung und -steuerung (RM-PPS) installiert wird.

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1984

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Personalwirtschaft

1984 stellt die SAP 48 neue Mitarbeiter ein. Insbesondere die Neuentwicklung der Module RK, PPS und RP erfordert hohe personelle
Ressourcen.

Gruezi

In Biel (Schweiz) wird die SAP (International) AG gegründet. Von der Schweiz aus sollen die Auslandsmärkte bearbeitet werden.

Zahlenwerk

Mit 163 Mitarbeitern erzielt die SAP einen Umsatz von rund 48 Millionen DM.

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1985

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Speicherplatz

1985 nutzt das Rechenzentrum der SAP drei IBM-Server und einen Siemens-Server. Insgesamt 64 MB Arbeitsspeicher stehen den Mitarbeitern für die Neu- und Weiterentwicklung der SAP-Software zur Verfügung.

Internationale Geschäfte

Zur Jahresmitte wird das Bieler Büro bezogen; fünf SAP-Mitarbeiter aus Walldorf unterstützen den Start des internationalen Geschäfts in der Schweiz. Zum Jahresende arbeiten mehr als 250 Mitarbeiter bei der SAP. Sie erzielen für das Geschäftsjahr einen Umsatz von 61 Millionen DM.

Qualitätssteigerung

Der neue Qualitätssicherungsausschuss (QSA) soll die Stabilität der SAP-Software weiter stärken.

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1986

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Expansion

1986 wird in Österreich die erste SAP-Landesgesellschaft gegründet. Auch im Rhein-Ruhr-Gebiet stärkt das Unternehmen die Kundennähe. In Ratingen bei Düsseldorf eröffnet die erste SAP-Geschäftsstelle.

Entwicklung

Nach dreijähriger Entwicklungszeit steht den Kunden SAP-Software nun auch für den Bereich Personalwirtschaft zur Verfügung. 

Organisation

Das bisherige Grundkapital der SAP wird deutlich um 4,5 Millionen DM auf 5 Millionen DM aufgestockt. Die auf rund 300 gewachsene Mitarbeiterzahl erfordert die Einrichtung von kleineren organisatorischen Einheiten, die jeweils durch einen Abteilungsleiter geführt werden.

Präsentation

Zum ersten Mal präsentiert sich das Unternehmen auch auf der größten Computermesse der Welt, der CeBIT in Hannover.

Umsatz

Ein neues Bilanzrichtliniengesetz ist die Ursache für einen stürmischen. Auftragseingang. Rund 100 Neuaufträge gehen für die SAP-Anlagenbuchhaltung ein. So erreicht die SAP früher als erwartet die 100-Millionen-Mark-Grenze.

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1987

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Im Bau

1987 erfolgt der Spatenstich für das Schulungszentrum der SAP im Walldorfer Gewerbegebiet. Aber auch am Hauptstandort in der Max-Planck-Straße im Walldorfer Gewerbegebiet wird weiter gebaut – die mittlerweile fünfte Erweiterungsstufe.

Erweiterung

Mit neuen Servergenerationen von IBM steht die SAP-Software zukünftig auch mittelständischen Kunden mit einem Jahresumsatz von 30 bis 200 Millionen DM zur Verfügung. Zur Betreuung des neuen Kundenkreises wird die SAP Consulting gegründet.

Expansion

Nach den Niederlanden, der ersten nicht deutschsprachigen Landesgesellschaft, wagt die SAP noch im gleichen Jahr den Schritt nach Frankreich, Spanien und Großbritannien. Kunden in Norddeutschland werden von der neugegründeten Geschäftsstelle in Hamburg und süddeutsche Kunden von der Geschäftsstelle München betreut und beraten. Zum Jahresende zählt die SAP mehr als 500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 152 Millionen DM.

Die nächste Generation

Normierungsansätze in der Softwareherstellung sind ein entscheidender Impuls für die SAP, mit der Entwicklung einer neuen Softwaregeneration zu beginnen: SAP R/3.

Anwenderkongress

Als Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern und Interessenten dient der erste SAP-Softwarekongress in Karlsruhe.

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1988

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Umwandlung und Notierung

Die SAP GmbH wird in eine Aktiengesellschaft, die SAP AG, umgewandelt. Gleichzeitig wird das Grundkapital der Gesellschaft in zwei Schritten von 5 Millionen DM auf 60 Millionen DM erhöht. Im Oktober folgt der Gang an die Börse: Die 1,2 Millionen auf den Inhaber lautenden Aktien werden an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Stuttgart notiert. Der Emissionspreis beträgt 750 DM je Aktie.

Kontinuierliche Erweiterung

Der Aufbau des internationalen Geschäfts wird durch die Gründung von Landesgesellschaften in Dänemark, Schweden, Italien und den USA weiter gestärkt. In Walldorf wird das Internationale Schulungszentrum eröffnet. Angegliedert ist ein Sportpark für die mittlerweile 940 Mitarbeiter der SAP. Diese erwirtschaften einen Umsatz von 245 Millionen DM.

Jubiläum

Dow Chemicals ist der 1000. Kunde der SAP-Software. Um die Anforderungen ausgewählter Branchen abzudecken, beginnt die SAP mit der Entwicklung von RIVA, einem Abrechnungs- und Verwaltungssystem für Versorgungsunternehmen.

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1989

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Mehr Bedienerfreundlichkeit

1989 stellt die SAP ihre neue bedienerfreundliche Oberfläche für das System R/2 vor. Mit neuen Werkzeugen, zum Beispiel mit der Programmierumgebung ABAP/4, werden unter anderem im Bereich Produktion neue Entwicklungen gestartet.

Internationale Geschäfte

Die SAP (International) AG in Biel steuert nun zwölf Landesgesellschaften, darunter auch Kanada, Singapur und Australien. 1.400 Mitarbeiter erwirtschaften in 15 Ländern einen Umsatz von nahezu 370 Millionen DM.

Wachstum erfordert Investition

Auch SAP R/3 gewinnt zunehmend an Kontur: Insgesamt vier UNIX-Systeme verschiedener Hersteller werden in die Entwicklungsarbeiten des Unternehmens einbezogen. Rund 85 Millionen DM, dies entspricht rund 33 Prozent des Umsatzes der SAP AG, werden allein in die Forschung und Entwicklung investiert.

Finanzmärkte

Bereits im ersten vollständigen Börsenjahr erhält das Unternehmen eine Auszeichnung. Das manager magazin kürt die SAP zum „Unternehmen des Jahres“.

Ausbau des Rechenzentrums

Mittlerweile verfügt das Rechenzentrum über Server der Hersteller IBM, Siemens, DEC und Hewlett-Packard mit einer Gesamtkapazität von 1.224 Megabyte Arbeitsspeicher.

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1990

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Forschung und Entwicklung

1990 wird das Grundkapital der SAP AG durch die Ausgabe von Vorzugsaktien auf 85 Millionen DM erhöht. Die zusätzlichen Mittel ermöglichen es dem Unternehmen, weiter steigende Investitionen zu finanzieren. SAP investiert 110 Millionen DM in die Forschung und Entwicklung, die in die Entwicklung des System R/2 sowie in die Neuentwicklung von SAP R/3 fließen. Ein erster Prototyp der Anwendungen Finanzbuchhaltung und Materialwirtschaft ist bereits realisiert.

Übernahme und Beteiligung

Mit einer 50-prozentigen Beteiligung an dem Softwareunternehmen Steeb und der vollständigen Übernahme des Softwarehauses CAS stärkt die SAP ihr Engagement im Bereich der mittelständischen Wirtschaft.

Vereinigung und Erweiterung

Dank der Wirtschafts- und Währungsunion und der Einheit Deutschlands ist die SAP auch im Osten Deutschlands präsent. Gemeinsam mit Siemens Nixdorf und Robotron gründet die SAP die SRS in Dresden. Auch in Berlin ist das Unternehmen jetzt mit einer eigenen Geschäftsstelle vertreten.

Neubau und Ausbau

Da am Walldorfer Standort Max-Planck-Straße alle Baureserven erschöpft sind, beginnt die SAP neben dem Schulungszentrum mit dem Bau des Entwicklungs- und Vertriebszentrums. In den Neubau werden 135 Millionen DM investiert. Mit über 1.700 Mitarbeitern wird die Umsatzmarke von 500 Millionen DM überschritten.

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Die Ära SAP R/3

Echtzeit am Arbeitsplatz: Eine Client-Server-Version der Standard-Anwendungssoftware, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Geschäfte weltweit effizienter abwickeln können.

1991

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Sneak Preview

1991 präsentiert die SAP erste Anwendungen des Systems R/3 auf der CeBIT in Hannover. Das Produkt stößt auf herausragende Resonanz: Mit seinem Client/Server-Konzept, der einheitlichen Gestaltung grafischer Oberflächen, der konsequenten Nutzung relationaler Datenbanken und dem Betrieb auf Rechnern unterschiedlicher Hersteller eröffnet die SAP ein neues Marktpotenzial im Bereich der Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Konzernen sowie bei mittelständischen Unternehmen.

 

Richtung Osten

Den Aufbruch in Osteuropa begleitet die SAP mit zahlreichen Aktivitäten. So vereinbart die SAP mit dem größten russischen Softwareunternehmen ZPS eine Zusammenarbeit und beginnt mit der Entwicklung einer russischen Version des Systems R/2.

Wachstumsgeschichte

Sowohl die Umsatz- als auch die Mitarbeiterzahl wachsen weiter rasant. Am Jahresende beschäftigt die SAP in Deutschland und in den mittlerweile 14 Landesgesellschaften fast 2.700 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 707,1 Millionen DM. Inzwischen arbeiten mehr als 2.200 Kunden in 31 Ländern arbeiten mit SAP-Software.

 

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1992

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Die nächste Generation

1992 erfolgt nach der erfolgreichen Installation bei ausgewählten Pilotkunden die allgemeine Marktfreigabe für das System R/3. Damit beginnt für die SAP eine neue Stufe ihres Wachstums.

Vorbereitungen

Die SAP erhöht das Grundkapital um weitere 15 Millionen DM auf nunmehr 100 Millionen DM, um für mögliche Akquisitionen oder Beteiligungen gewappnet zu sein.

Zwei mal zehn

Natürlich stehen auch die Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag auf dem Jahresprogramm. Anlässlich einer Festveranstaltung mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, wird das Entwicklungs- und Vertriebszentrum der SAP eingeweiht. Um die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, werden die mittlerweile 15 SAP-Landesgesellschaften von Walldorf aus gesteuert.

Gemeinsam zum Erfolg

Für die zu erwartenden hohen Installationszahlen für das System R/3 verstärkt die SAP ihre Partnerstrategie: Unabhängige Beratungshäuser, sogenannte Logopartner, unterstützen Kunden bei der Einführung von SAP R/3.

Wachsende Internationalisierung

Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz von 831 Millionen DM erreicht knapp die 50-Prozent-Marke. Weltweit beträgt die Mitarbeiterzahl zum Jahresende 3.157.

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1993

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Partnerschaft

Mit dem Ziel, das System R/3 auf Windows NT zu portieren, beginnt dieSAP im Jahr 1993 die Zusammenarbeit mit Microsoft, dem größtenSoftwarehersteller der Welt. Darüber hinaus beteiligt sich dasUnternehmen an IXOS, um u. a. die elektronische Archivierung vonOriginaldokumenten gemeinsam zu entwickeln und zu vermarkten.

Internationale Expansion

Mit dem Aufbau eines Entwicklungszentrums in Foster City/Kalifornien (USA) ist die SAP nun auch nahe dem Silicon Valley präsent. In der Tschechischen Republik wird die 18. SAP-Auslandsgesellschaft gegründet.

Technologie

Den japanischen Markt kann die SAP mit einer Version von SAP R/3 in Kanji-Schriftzeichen beliefern. SAP R/3 wird auf die Hardwareplattform von SUN portiert und ist nun auf allen relevanten RISC-Plattformen lauffähig.

 

In Zahlen

Mit mehr als 3.600 Mitarbeitern erzielt SAP einen Umsatz von 1,1 Milliarden DM; erstmalig wird die Milliardengrenze überschritten.

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1994

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SAP R/3 und Microsoft

Das System R/3 wird auf Windows NT für den Markt freigegeben. Bereits einen Monat später nutzt ein Schweizer Unternehmer SAP R/3 auf Windows NT produktiv.

Partner sind auch Kunden

Auch die IBM Cooperation, langjähriger Partner der SAP, nutzt das System R/3 weltweit für die Steuerung der Unternehmensprozesse. Der IBM-Vertrag ist der größte in der mittlerweile 23-jährigen Geschichte der SAP.

Verstärkung im Handel

Mit dem Erwerb einer 52-prozentigen Beteiligung an der DACOS Software GmbH stärkt die SAP ihre Entwicklungsarbeiten an einer Handelslösung des Systems R/3.

Kennzahlen

Der Umsatz ist auf 1,8 Milliarden DM gestiegen; davon stammen 34,3 Prozent aus Amerika. Am Jahresende sind 5.229 Mitarbeiter bei der SAP beschäftigt.

In fernen Ländern

Mit Präsentationen in Peking, Shanghai und Tianjin beginnt die SAP ihre Marktaktivitäten im chinesischen Markt. Die 19. internationale Gesellschaft wird in Mexico City eröffnet.

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1995

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Offensiv in den Mittelstand

1995 beginnt die SAP in Deutschland mit verstärkten Vertriebsaktivitäten im Mittelstandsmarkt. Dabei setzt die SAP auf die Zusammenarbeit mit Systemhäusern.

Kunden setzen auf SAP

Die amerikanische Burger King, Inc. ist der 1.000. Kunde im Bereich Personalwirtschaft. Mit Microsoft setzt ein weiteres High-Tech-Unternehmen auf das System R/3. Auch die Deutsche Telekom AG entscheidet sich für das System R/3; mit 30.000 SAP-R/3-Arbeitsplätzen handelt es sich um den bisher größten Vertrag in der Firmengeschichte der SAP.

Erfolge am Kapitalmarkt

Die Aufnahme der SAP-Aktie in den Dax und die Umstellung des Mindestnennwerts auf DM 5 beflügeln die SAP-Aktie. Kurze Zeit später wählt das manager magazin die SAP erneut zum „Unternehmen des Jahres“. Die fast 7.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 2,7 Milliarden DM.

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1996

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SAP geht online

1996 stellt die SAP gemeinsam mit Microsoft ihre Internetstrategie vor. Über offene Schnittstellen können Internet-Anwendungen mit dem System R/3 gekoppelt werden. Als neue Plattform steht den Kunden auch AS/400 von IBM zur Verfügung.

Hohe Präsenz 

Zahlreiche Kundenveranstaltungen der SAP setzen neue Höchstmarken: Auf der europäischen SAPPHIRE '96 in Wien informieren sich 4.300 Kunden und Interessenten über Produkte und Strategie der SAP. Auf der amerikanischen SAPPHIRE zählt die SAP über 8.000 Teilnehmer. Die erste SAPPHIRE in Japan verzeichnet mehr als 5.000 Besucher.

Auszeichnungen

Die Vereinigung der europäischen Wirtschaftsjournalisten wählt die SAP zum „Unternehmen des Jahres“. Auch vom manager magazin wird die SAP bereits zum dritten Mal als „Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet.

Kennzahlen

Der Umsatz beträgt inzwischen 3,7 Milliarden DM; am Jahresende sind 9.202 Mitarbeiter bei der SAP beschäftigt.

Weitere namhafte Kunden

Mit Coca-Cola entscheidet sich der größte Hersteller von Softdrinks für den Einsatz von SAP R/3.

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1997

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Ein Viertel Jahrhundert

Im Jahr 1997 feiert die SAP ihr 25-jähriges Bestehen. Zu den Gratulanten bei diesem Festakt zählt auch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.

Erfolgsjahr

Erstmals übersteigt das Geschäftsergebnis vor Steuern mit 1,6 Milliarden DM die Milliarden-Grenze. Der Umsatz steigt um 62 Prozent auf 6,02 Milliarden DM; der Auslandsanteil beträgt 81 Prozent. Die Mitarbeiterzahl erhöht sich um 40 Prozent auf fast 13.000 Mitarbeiter.

SAP R/3 kommt an

Namhafte Kunden wie die Deutsche Post AG, Daimler-Benz oder General Motors entscheiden sich für die R/3-Lösung. Mehr als zwei Millionen Anwender arbeiten nun mit SAP-Lösungen. Termingerecht stellt die SAP Ende des Jahres das Release 4.0 des Systems R/3 fertig und liefert es an Pilotanwender aus.

 

Weitere Internationalisierung

Der Gang an die Börse in New York (NYSE) wird für das dritte Quartal 1998 geplant und beschlossen. Dies soll vor allem den Bekanntheitsgrad und die Präsenz am größten und wichtigsten Markt für Informationstechnologie erhöhen und darüber hinaus die Beziehungen zu Aktionären verbessern.

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1998

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Führungswechsel

Dietmar Hopp und Klaus Tschira, zwei der Gründer der SAP, geben im Februar ihre Entscheidung bekannt, aus dem Vorstand des Unternehmens auszuscheiden. Beide wechseln im Mai in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz Dietmar Hopp übernimmt. Zum zweiten Vorstandssprecher neben SAP-Gründer Hasso Plattner beruft der Aufsichtsrat Henning Kagermann.

SAP erobert New York

Am 3. August 1998 erscheinen die Buchstaben SAP erstmals am „Big Board“ der New York Stock Exchange, der größten Börse der Welt. Vorstandsprecher Hasso Plattner bezeichnet die Börseneinführung an der Wall Street als einen „notwendigen und konsequenten Meilenstein in der Geschichte der SAP“.

EnjoySAP

Mehr als 15.000 Kunden, Partner und Interessenten kommen zur 10. SAPPHIRE USA in Los Angeles – so viele wie niemals zuvor. Die Messe steht ganz im Zeichen von „EnjoySAP“, der neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmens, die gezielt den Anwender in den Mittelpunkt stellt. Leichter zu erlernen, schneller zu bearbeiten und einfacher anzupassen – SAP-Software orientiert sich an den Bedürfnissen des Anwenders und nicht umgekehrt.

Verstärkung

1998 werden bei der SAP die Weichen für die Fortsetzung des Erfolgs gestellt. Garant für diesen Erfolg sind nach wie vor motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. 6.500 neue Mitarbeiter werden 1998 weltweit gewonnen – ein Wachstum von insgesamt 50 Prozent. Ende des Jahres zählt die SAP mehr als 19.000 Mitarbeiter. Der Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 1998 4,3 Milliarden Euro.

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1999

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Revolution mySAP.com

Im Mai kündigt Vorstandssprecher Hasso Plattner die neue Strategie mySAP.com an und läutet damit eine komplette Neuausrichtung des Unternehmens sowie seines Produktangebots ein. mySAP.com verbindet E-Commerce-Lösungen mit den bestehenden ERP-Anwendungen auf der Grundlage modernster Webtechnologie.

Großer Erfolg

Bereits im Oktober zählt die SAP erste mySAP.com-Kunden, wie etwa den FC Bayern München oder den Finanzdienstleister MLP. Weitere große Konzerne schließen sich im November und Dezember an, darunter Hewlett-Packard, die Ford-Tochter Visteon sowie der Pharmakonzern Hoechst Marion Roussel.

Individuell dank Enjoy

Basis des Erfolgs von mySAP.com ist die Initiative „EnjoySAP“. Im Sommer des Jahres 1999 durchgeführte Studien der Universität Mannheim belegen die mithilfe von mySAP.com erreichten Zeiteinsparungen bei Schulungen und Anwendungen mit deutlichen Zahlen.

Kennzahlen

Die mehr als 20.000 Mitarbeiter erwirtschaften im Geschäftsjahr 1999einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro für die SAP. Fast 15 Prozent vomUmsatz werden in Forschung und Entwicklung investiert.

Neues Selbstverständnis

Zusammen mit den Produkten wandelt sich das Selbstverständnis des Unternehmens SAP mit mySAP.com. Äußere Zeichen einer noch effektiveren Kundenorientierung im Internet-Zeitalter sind eine Reorganisation der Vorstandsbereiche und die Neugründung der deutschen Internet-Tochter e-SAP.de.

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2000

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Die New Economy

Die SAP ist heute der weltweit führende Anbieter von E-Business-Softwarelösungen, die Prozesse in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg integrieren. Darüber hinaus ist das Unternehmen der drittgrößte unabhängige Softwarelieferant weltweit. Die mehr als 24.000 Mitarbeiter in über 50 Ländern erwirtschaften im Geschäftsjahr 2000 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Steigerung von 23 Prozent dar.

Zusammenarbeit ohne Grenzen

Umfassende E-Business-Lösungen, innovative Technologien und weitreichende Services werden in der zukunftsweisenden E-Business-Plattform mySAP.com vereint. Die E-Business-Plattform erlaubt Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern unternehmensübergreifend und erfolgreich zusammenzuarbeiten – jederzeit und überall.

Internetmarktplätze und Portale

Die Auslagerung des Bereichs Marktplatzlösungen in die Tochtergesellschaft SAP Portals und die Partnerschaft mit Commerce One ermöglicht der SAP den Einstieg in die Welt der elektronischen Marktplätze und Unternehmensportale.

Lösungsorientiert

Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Produkt- und Serviceportfolios wandelt sich SAP konsequent vom Komponenten- zum Lösungsanbieter. Das wissen insbesondere weltweit führende Unternehmen zu schätzen. So unterzeichnet Nestlé den bis dahin größten Vertrag in der Geschichte der SAP.

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Echtzeitdaten zu jeder Zeit, an jedem Ort

Echtzeit geht ins Web und darüber hinaus: Cloud-Computing, mobile Geräte und In-Memory Computing eröffnen neue Möglichkeiten für den Echtzeitdatenzugriff zu jeder Zeit und an jedem Ort.

2001

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Ein neuer Markt

Mit der Übernahme des israelischen Marktführers TopTier erweitert die SAP das Lösungsangebot um Unternehmensportale. Der Gründer von TopTier, Shai Agassi, übernimmt die Leitung dieses Geschäftsfelds und wird ein Jahr später zum Vorstandsmitglied der SAP berufen.

Aus Revolution wird Evolution

SAP erweitert mySAP.com zu einer umfassenden Technologie für Unternehmensanwendungen. Mit der mySAP-Technologie schafft die SAP eine Architektur, die Unternehmen die Integration verschiedenster IT-Systeme gestattet.

Weiteres Wachstum

Die Blase der New Economy ist geplatzt. Der IT-Markt leidet unter sinkenden Investitionen. Das Vertrauen der Kunden in SAP-Lösungen ist indes ungebrochen. Erneut kann die SAP den Umsatz um 17 Prozent steigern.

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2002

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Noch mehr Geburtstagstorte

Dreißig Jahre nach ihrer Gründung ist die SAP der drittgrößte unabhängige Softwareanbieter der Welt und ein würdiger Repräsentant der deutschen Wirtschaft. Die Marke SAP steht für hochwertige Unternehmenssoftware.

Ein Stern geht auf

Nicht nur das Lösungsangebot der SAP wächst kontinuierlich. Auch die Zahl der Mitarbeiter steigt zum Jahresende 2002 auf rund 29.000. Etwa 1300 von ihnen finden im neuen „Stern“-Gebäude Platz, das direkt neben der Konzernzentrale der SAP in Walldorf eröffnet wird.

Neue Köpfe an der Spitze

Der SAP-Vorstand verstärkt sich. Shai Agassi zeichnet verantwortlich für die neuen Technologien, während Léo Apotheker die Verantwortung für den weltweiten Vertrieb übernimmt.

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2003

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Eine Ära geht zu Ende

Hasso Plattner zieht sich aus dem Vorstand zurück und wird zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Mit ihm verlässt der letzte SAP-Mitgründer die Geschäftsführung; er steht jedoch dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite. Der passionierte Segler erhält ein besonderes Geschenk: ein Segel mit den Unterschriften aller SAP-Mitarbeiter, das ihn auch weiterhin auf dem Erfolgskurs voranbringen soll.

Die Technologie der Zukunft

Was in der „New Economy“ mit „mySAP.com“ begann und mit der „mySAP Technology“ fortgeführt wurde, gipfelt nun in der SAP-NetWeaver-Technologie. Damit ist die SAP in der Lage, offene, flexible Unternehmensanwendungen anzubieten, die durchgängige Geschäftsprozesse ermöglichen – egal, ob sie auf Systemen von SAP oder anderen Anbietern beruhen.

 

Weltweite Entwicklung

Mit den SAP Labs China eröffnet die SAP den neunten Entwicklungsstandort außerhalb Walldorfs. Dieser Standort sowie Forschungszentren in Indien, Japan, Israel, Frankreich, Bulgarien, Kanada und den Vereinigten Staaten tragen dazu bei, das IT-Know-how von Experten in betriebswirtschaftlichen Anwendungen für die Kunden umzusetzen. Dem Unternehmen gehören nun rund 30.000 Mitarbeiter an; etwa 17.000 davon arbeiten außerhalb Deutschlands.

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2004

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Großer Erfolg

Die SAP bringt die erste Version von SAP NetWeaver auf den Markt. Die Resonanz auf die neue Integrations- und Applikationsplattform ist überwältigend. Bis Ende des Jahres findet das neue Produkt weit mehr als 1000 Abnehmer – Tendenz steigend. Mittlerweile betreiben insgesamt mehr als 24.000 Kunden in über 120 Ländern 84.000 Installationen von SAP-Software.

Zusammenschluss

SAP kündigt an, die ausstehenden Anteile der Beratungstochter SAP SI zu übernehmen, um das Unternehmen mit dem Konzern zu vereinen. Durch diesen Schritt ist die SAP in der Lage, das globale Angebot an strategischer IT-Beratung zu stärken und insbesondere Kunden in Deutschland, der Schweiz und den USA das umfassende Portfolio an Beratungs- und Integrationsdienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Eine klare Vision

Die SAP baut ihre Zukunft auf dem Konzept der „Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA)“ auf. Mittelfristig, so verspricht Vorstandsprecher Prof. Dr. Henning Kagermann, werden alle Unternehmensanwendungen der SAP Services-basiert sein und den Kunden somit größtmögliche Flexibilität bieten. Damit legt SAP einmal mehr die Messlatte für den gesamten Markt fest.

Starke Zahlen

Auch im wieder aufkeimenden IT-Markt behält SAP unter Leitung von Henning Kagermann durch Umsatzsteigerungen in jedem Quartal sowie den kontinuierlichen Ausbau des Marktanteils die Nase vorn. Die Business Week zählt Kagermann deshalb zu den 25 besten Wirtschaftsführern in Europa und lobt besonders seine kundenorientierte Unternehmensphilosophie.

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2005

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Ausgezeichnet

SAP ist „Deutschlands bester Arbeitgeber 2005“ in der Kategorie ab 5000 Mitarbeitern. So das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital. „Ich nehme diese Auszeichnung stellvertretend für die über 32 000 Mitarbeiter unseres Unternehmens mit Stolz und Dankbarkeit entgegen. Doch für uns als SAP ist dieser Preis vor allem Ansporn für die Zukunft, denn der Erfolg unseres Unternehmens hängt von der Fähigkeit, der Einsatzfreude und dem Engagement unserer derzeitigen und zukünftigen Mitarbeiter ab.“ Mit diesen Worten nimmt SAP-Vorstandsmitglied Claus Heinrich den Preis von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement entgegen.

Im Osten was Neues

Im Februar wird der neue SAP-Forschungs- und -Entwicklungsstandort in der ungarischen Hauptstadt Budapest offiziell eröffnet. Mit rund 50 Entwicklern reihen sich die SAP Labs Ungarn in das globale Netz von Forschungsstätten der SAP ein, das weltweit die besten IT-Fachkräfte einbindet.

Organisches Wachstum

2005 ist das Jahr der Akquisitionen. Während die Wettbewerber der SAP mit großen Übernahmen aufwarten, setzt SAP auf „organisches Wachstum“ und übernimmt kleinere Unternehmen, um das eigene Portfolio um spezifische Lösungen sinnvoll zu ergänzen. Dazu zählen die beiden Retail-Anbieter Triversity und Khimetrics.

Beeindruckende Zahlen

Der Softwarelizenzumsatz des Unternehmens steigt um 18 Prozent; besonders hohe Wachstumsraten werden im amerikanischen Raum verzeichnet. Die weltweit mehr als 35.800 SAP-Mitarbeiter generieren einen Gesamtumsatz von 8,5 Milliarden Euro.

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2006

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Internationale Anerkennung

Auch in diesem Jahr kann SAP als Arbeitgeber überzeugen und zahlreiche Preise gewinnen. Neben SAP Deutschland erhalten SAP Österreich, SAP Chile, SAP Andina y del Caribe, SAP Mexico und die SAP-Region Sur die Auszeichnung „Great Place To Work“ von dem gleichnamigen Institut. Ferner werden die SAP Labs India vom Indian Institute of Management Studies & Research mit dem Preis „Recruiting and Staffing Best In Class“ (RASBIC) für ihre innovativen Methoden bei der Mitarbeiterverwaltung und -planung geehrt.

Harmonischer Zweiklang

SAP und Microsoft stellen „Duet“ vor. Es ist das erste Produkt, das von SAP und Microsoft gemeinsam entwickelt, unterstützt, vermarktet und verkauft wird. Diese Software ermöglicht eine schnelle und einfache Integration von Microsoft Office mit SAP-gestützten Geschäftsprozessen. Innerhalb der ersten drei Monate werden bereits 200.000 Lizenzen verkauft.

Weiter auf Erfolgskurs

Bei der ersten SAPPHIRE-Veranstaltung des Jahres in Orlando, Florida, kündigt die SAP die generelle Verfügbarkeit ihrer Flaggschiff-Software SAP ERP an. „SAP ERP ist die Basis, der Eckpfeiler der Branchenlösungen von SAP und das Sprungbrett zur Enterprise SOA“, so Vorstandsmitglied Léo Apotheker.

Erfolg im Mittelstand

Auch im Mittelstand baut die SAP ihre Marktanteile mit den Lösungen SAP All-In-One und SAP Business One zusehends aus. Im Juni verkündet das Unternehmen, dass die Mittelstandslösung SAP Business One inzwischen von 10.000 Kunden eingesetzt wird. Darüber hinaus hat die SAP rund 30 % der gesamten Softwarelizenzumsätze von 3,1 Milliarden Euro bei Unternehmen mit weniger als 2500 Mitarbeitern erzielt.

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2007

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Nutzen neuer Chancen

Wenn Übernahmen eine sinnvolle Ergänzung für ihr Produktportfolio darstellen, scheut die SAP keine Investition. So übernimmt das Unternehmen die Firma „Pilot Software“, einen kalifornischen Privatanbieter für Strategie-Management-Software, worauf die Übernahmen von Yusa, OutlookSoft, Wicom und MaXware folgen. Zudem gibt die SAP ihre Absicht bekannt, Business Objects zu übernehmen – ein Unternehmen, das auf Business-Intelligence-Anwendungen spezialisiert ist.

Änderungen im Vorstand

Léo Apotheker wird Ende März zum stellvertretenden SAP-Vorstandssprecher ernannt. Zudem erfolgt die Bildung des SAP Executive Councils, bestehend aus Corporate Officers, die direkt an den Vorstand berichten und für die Markt- und Produktstrategie verantwortlich sind. Die Neugestaltung der Management-Riege fand im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Shai Agassi aus dem SAP-Vorstand statt.

Jubiläum und Bester Arbeitgeber

Im Jahr des 35. Geburtstages der SAP wurde das Unternehmen zum dritten Mal im jährlichen Wettbewerb „Great Place to Work“ zu „Deutschlands Bestem Arbeitgeber“ gekürt. Darüber hinaus erhielt die SAP einen Sonderpreis für ihr umfassendes Gesundheitsmanagement-Programm. SAP Labs India nimmt unter den Arbeitgebern Indiens den achten Platz ein.

Vorsprung im Mittelstand

Im Rahmen einer Sonderveranstaltung in New York wird „SAP Business ByDesign“ vorgestellt – ein neues Produkt, das speziell auf die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten ist. Laut SAP CEO Henning Kagermann handelt es sich dabei um den ambitionierten Versuch der SAP, eine völlig neue Lösung für einen noch unerschlossenen Markt bereitzustellen.

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2008

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Unter Dach und Fach

SAP schließt die Integration von Business Objects erfolgreich ab. Mit dem Kauf des französischen Anbieters für Business-Intelligence-Lösungen erweitert die SAP ihr Softwareangebot und wird Marktführer in den Bereichen Unternehmenssoftware, Enterprise Performance Management und Business Intelligence.

Nummer eins bei Fachkräften

Die SAP wird zum vierten Mal zum „Besten Arbeitgeber Deutschlands“ in der Kategorie ab 5000 Mitarbeitern gekürt. Auch in anderen Ländern erhält das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem in China, Bulgarien, Dänemark, Indien, Japan und Mexiko.

Global orientiert

Der SAP-Aufsichtsrat beruft Léo Apotheker zum Vorstandssprecher neben Henning Kagermann. Mit Peter Zencke und Claus Heinrich scheiden zwei verdiente Mitglieder des Vorstands aus. Mit Ernie Gunst, Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe kommen drei neue Mitglieder hinzu, eren internationaler Hintergrund das oberste Führungsgremium der SAP künftig bereichern wird.

Nachhaltiges Wirtschaften

SAP verpflichtet sich zu nachhaltigem Handeln – dies stellt das Unternehmen mit der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts unter Beweis (www.sap.com/germany/about/sustainability). Als Marktführer ist die SAP in der einzigartigen Lage, Informationstechnologie bereitzustellen, die Unternehmen und Organisationen aller Größen dabei hilft, ihre Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern und sich dauerhaft nachhaltig aufzustellen.

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2009

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Schwierige Zeiten

Infolge der globalen Finanzkrise, die sich 2008 in der Wirtschaft niederschlägt, hat die gesamte Geschäftswelt mit Problemen zu kämpfen. Die SAP setzt sich mit der Situation auseinander und führt Personalkürzungen und andere kostensparende Maßnahmen durch. Im dritten Quartal 2009 beschäftigte die SAP noch rund 47.800 Mitarbeiter. Mittlerweile unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit speziellen Programmen, damit diese gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Dank dieser Programme und Sparmaßnahmen kann die SAP auch in dieser schwierigen Situation die operative Marge verbessern.

Ein weiterer Meilenstein

Bei einer Einführungsveranstaltung in ihrer Niederlassung in New York stellt die SAP die Software SAP Business Suite 7 vor, die Unternehmen bei der Optimierung ihrer Performance und der Senkung ihrer IT-Kosten unterstützt. In einem konzertierten Ramp-up können bereits im März Produktivkunden gewonnen werden. Anfang Mai wird die nächste Generation der Software-Suite den Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.

Übergabe des Stabs

Nach 27 Jahren im Unternehmen und 18 Jahren als Vorstandsmitglied verlässt Henning Kagermann die SAP. Léo Apotheker wird alleiniger Vorstandssprecher der SAP. In seiner Antrittsrede an die Mitarbeiter im Juni zeigte er einen klaren und neuen Weg auf – einschließlich seiner Pläne für die Zukunft des Unternehmens, des neuen Auftrags der SAP und der damit verbundenen Werte.

Nachhaltig engagiert

Die SAP zeigt, wie wichtig ihr das gesellschaftliche Engagement ist, durch die Hilfe für PlaNet Finance – eine international tätige gemeinnützige Organisation, die Mikrofinanzinstitute (MFIs) unterstützt. SAP und PlaNet Finance wollen den Mikrofinanzsektor durch eine Kombination aus Finanzierungen, dem Einsatz neuer Technologien und dem Ausbau von Wertschöpfungsketten optimieren. Im Vorfeld der 15. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (COP15) unterstützt SAP auch die Hopenhagen-Initiative der Vereinten Nationen. Nicht zuletzt stellen SAP-Mitarbeiter ihre Zeit für die Unterstützung sozialer Projekte weltweit zur Verfügung.

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2010

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Doppelspitze

Im Februar ernennt der SAP-Aufsichtsrat Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe zu gleichberechtigten Vorstandssprechern. Zeitgleich wird Vishal Sikka, Chief Technology Officer, zum Vorstandsmitglied bestellt. Im Juli wird erstmals eine Frau in den SAP-Vorstand berufen: Angelika Dammann übernimmt die Verantwortung für das globale Personalwesen und wird Arbeitsdirektorin.

Wichtige Übernahme

Im Mai gibt SAP die Absicht bekannt, das kalifornische Unternehmen Sybase zu einem Preis von rund 5,8 Milliarden Dollar zu übernehmen. Sybase ist der größte Anbieter von Unternehmenssoftware und -services, der sich ausschließlich auf das Informationsmanagement und die mobile Datennutzung spezialisiert hat. Durch die Kombination der beiden führenden IT-Unternehmen sollen Lösungen für „kabellose“ Unternehmen entstehen.

Echtzeit-Innovationen

Mehr als 50.000 Kunden und Interessierte besuchen live oder online die SAP-Messe „SAPPHIRE Now“ – ein neuer Rekord. Neben einem umfassenden Ausblick auf die SAP-Produktstrategie bekommen die Besucher auch zahlreiche Innovationen zu sehen – allen voran die In-Memory-Technologie, die eine neue Ära der Echtzeitverarbeitung in Geschäftsanwendungen einläutet.

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In-Memory-Technologie, Cloud-Computing und Geschäftsnetzwerke bringen Rekordergebnisse

Die SAP-HANA-In-Memory-Plattform für blitzschnelle Analysen fördert unser anhaltendes Unternehmenswachstum. Strategische Akquisitionen gekoppelt mit weiteren Innovationen machen SAP zu einem Marktführer in den Bereichen Cloud-Computing und E-Commerce-Geschäftsnetzwerke.

2011

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Ausgezeichnete Ergebnisse

Das neue Jahr startet äußerst vielversprechend. Mit einem Softwareumsatz von 1,5 Milliarden Euro im letzten Quartal 2010 können die Vorstandssprecher Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe auf das erfolgreichste Quartal in der Geschichte der SAP verweisen, was die Investoren natürlich freut. Die zweistellige Wachstumsquote in den folgenden Quartalen zeigt, dass die Softwareinnovationen der SAP mehr und mehr Kunden gewinnen.

Jederzeit an jedem Ort

Die Kunden, die schon 2010 auf das von SAP angekündigte In-Memory Computing gespannt waren, können dieses 2011 in seinem vollen Umfang nutzen. Die ersten Kunden implementieren das erste In-Memory-Produkt – die SAP-HANA-Plattform – und erhalten damit die Möglichkeit, Daten in Sekunden statt der ansonsten benötigten Tage oder gar Wochen zu analysieren. Die Nachfrage nach SAP HANA lässt sich mit der Nachfrage nach der SAP-R/3-Software zur Zeit ihrer Markteinführung vergleichen. Auch die Strategie für mobile Geschäftsanwendungen trägt Früchte. Seit dem Erwerb von Sybase im Jahre 2010 liefern die SAP und ihre Partner nun mobile Anwendungen aus, die die SAP-Welt einem neuen Benutzertyp erschließen – dem, der in der Hauptsache nicht im Büro, sondern im Außendienst tätig ist.

Wachstum

Die SAP kündigt ihre Wachstumspläne an: Sie wird versuchen, neue Märkte wie Brasilien, Indien, Russland und insbesondere China zu erschließen, und hat die Absicht, allein auf dem Sektor der mittleren Unternehmen ca. zwei Milliarden Euro zu investieren. Darüber hinaus gibt es Pläne für den wachsenden Cloud-Computing-Markt. Kurz vor Jahresende gibt die SAP die Übernahme von SuccessFactors – führender Anbieter von Cloud-Anwendungen – bekannt.

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2012

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SAP vereinfacht Unternehmen die Zusammenarbeit

Mit der Akquisition von Ariba erobert SAP eine führende Position im schnell wachsenden Markt der unternehmensverbindenden, cloudbasierten Geschäftsnetzwerke undbietet durchgängige Beschaffungslösungen in der Cloud. Die über 195.000 SAP-Kunden sollen sich über die Integrationspunkte des Ariba-Geschäftsnetzwerk komfortabel miteinander verbinden können. Es ist geplant, das Netzwerk zuöffnen, damit jedes Unternehmen von jedem System jedes Anbieters von den Vorteilen der geschäftlichen Zusammenarbeit profitiert.

Investitionen in China

SAP kündigt weitere Investitionen und Wachstum in China an und unterstreicht so das langfristige Engagement in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Das Unternehmen unterstützt chinesische Kunden bei ihrem Wachstum und bei der zunehmenden globalen und wissensbasierten Neuausrichtung. Es meldet die bisher beste Quartalsentwicklung in China mit mehr als 30 % Umsatzwachstum für Softwarelizenzen.

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2013

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Weiterhin zweistelliges Wachstum

Nach vier aufeinanderfolgenden Jahren mit Wachstumszahlen im zweistelligen Bereich gilt SAP als der am schnellsten wachsende Softwareriese im Markt für Unternehmenslösungen. 2013 meldet das Unternehmen Non-IFRS-Umsatzerlöse in Höhe von 16,9 Milliarden Euro und 11 % währungsbereinigte Umsatzzuwächse für Software und Cloud-Abonnements.

SAP Business Suite powered by SAP HANA

Die komplette SAP Business Suite wird auf SAP HANA umgestellt. In den drei Jahren seit seiner Einführung erzielt SAP HANA knapp 1,2 Milliarden Euro Umsatz und wird zu einem der wachstumsstärksten Produkte in der Geschichte der Unternehmenssoftware. Allein im Jahr 2013 generiert SAP HANA einen Umsatz von 664 Millionen Euro – das ist währungsbereinigt eine Steigerung um 69 % im Vergleich zum Vorjahr.

 

 

Übernahme von hybris

SAP übernimmt hybris, einen schnell wachsenden, führenden Anbieter von E-Commerce-Technologie, der im Markt einen hervorragenden Ruf genießt. Dank dieser Übernahme kann SAP ihren Kunden eine E-Commerce-Plattform der nächsten Generation anbieten, die wahlweise vor Oktoder in der Cloud genutzt wird. Dies erfüllt die Anforderungen von Unternehmen, die die Kauferlebnisse ihrer Geschäfts- und Privatkunden optimieren wollen – in immer mehr Vertriebskanälen, auf Endgeräten jeder Art und bei jeder einzelnen Kundeninteraktion.

 
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2014

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Aufbau eines Geschäftsnetzwerks

SAP geht einen weiteren entscheidenden Schritt und fasst das nächste heiße Cloud-Thema an: ein sicheres Geschäftsnetzwerk mit Echtzeitfunktionen für den innovativen Handel zwischen Unternehmen. Das Netzwerk wurde Anfang 2012 gemeinsam mit Ariba gegründet und Mitte 2014 mit Fieldglass und SAP-Vertragspartnern erweitert. Ende 2014 schloss SAP die Akquisition von Concur ab. Dies war die größte Übernahme im Bereich Software-as-a-Service in der Geschichte. Damit hat SAP den 1,2 Billionen USD schweren Geschäftsreisemarkt in den Leistungsumfang ihres führenden Geschäftsnetzwerks aufgenommen.

Eine europäische Gesellschaft

SAP ändert die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft (AG) in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) und unterstreicht so die internationale Ausrichtung. Im SAP-Aufsichtsrat sind heute fünf von 18 Mitgliedern ohne deutschen Hintergrund vertreten.

Die Cloud wächst

Die Neuausrichtung von SAP zu einem Cloud-Anbieter nimmt Fahrt auf. Tatsächlich weist SAP das stärkste Wachstum für cloudbasierte Unternehmensanwendungen auf. Gemessen an der Anzahl der Nutzer (70 Millionen) ist SAP das größte Cloud-Unternehmen der Welt.

Veränderung an der Spitze

Bill McDermott wird alleiniger CEO bei SAP. Jim Hagemann Snabe tritt als Co-CEO zurück und wird bei der SAP-Hauptversammlung im Mai 2014 in den Aufsichtsrat von SAP SE gewählt.

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